Microguss

 Microguss RP

 

Microguss RP bedient sich zur Erstellung der Urmodelle keiner aufwändig und langwierig herzustellenden Werkzeuge. Mittels eines für den jeweils speziellen Fall geeignetes Rapid-Prototyping-Verfahren werden Teile erstellt, die für den sich daran anschließenden Microguss als Urmodelle dienen. Abhängig von der Komplexität und der Größe des zu fertigenden Teiles werden die Urmodelle in verschiedenen, aufbauenden Verfahren erstellt. Mit Auflösungen von wenigen µ mm werden zudem für Prototypenteile ungewöhnlich hohe Oberflächengüten erreicht. Die einzelnen Urmodelle werden nun wiederum zu einer Gießtraube zusammengesetzt und wie in der Serienproduktion ausgeschmolzen und abgegossen.

Es spielt dabei keine Rolle, mit welchem Herstellungsverfahren die Serienteile gefertigt werden sollen. Selbst filigrane Stanz-Biege-Teile, die nur mit sehr hohem Aufwand als Musterteile zu erstellen sind, können mit Microguss RP bis zu Wandstärken von nur 0,1 mm gegossen werden. Durch die Verwendung von aushärtbarer Legierungen werden in solchen Teilen auch Federeigenschaften realisiert.

Dadurch ist es möglich, aus einem 3D-Datensatz innerhalb von nur zwei Wochen Musterteile zu erstellen, die aus dem Originalmaterial bestehen und somit die geforderten mechanischen Eigenschaften aufweisen. Wie bei einem Serienteil kann die Oberfläche poliert oder galvanisch veredelt werden. Diese Teile liefern eine fundierte Aussage, wie sich die Einzelkomponente im ganzen Produkt verhält. Lebensdauertests können damit durchgeführt werden.

 

 

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